Edelmetall-Recycling:
Conditio sine qua non
Edelmetall-Recycling:
Conditio sine qua non
Die herausragende Rolle des Recyclings bei Edelmetallen hat schon der vorhergehende Artikel angesprochen. Konsequent verfolgt man diese Aufgabe bei Heraeus in Hanau. Das in Familienhand befindliche Unternehmen lud Medienvertreter am 30. November zu einem Technologieforum dieses Themas ein.
Prof. Dr. Gerhard Sextl brachte es auf den Punkt: „Es gibt nicht nur ein Peak Oil, sondern auch ein Peak Metal.“ Der Leiter des Fraunhofer Instituts Instituts für Silicatforschung (ISC) in Würzburg zeigte damit auf, dass auch Metalle verbraucht werden. Rund zehn Prozent der Edelmetalle, die sich in einem neuen Autokatalysator befinden, werden beispielsweise im Laufe der Zeit in die Luft verblasen – auf Nimmerwiedersehen. Derartige Beispiele gibt es etliche. Zwar beträgt die Menge an ausgetragenem Metall eines Autokats nur einige Nanogramm pro gefahrenem Kilometer, jedoch sind an Autobahnen mit sehr hohem Verkehrsaufkommen bis zu 31,7 Nanogramm Platin pro Gramm Straßenstaub nachgewiesen worden.
Technologieforum bei Heraeus in Hanau – Bedarf erzwingt auch Substitutionen Autor: Rolf Kickuth
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