Gift für den Heimgärtner

 
 

Monophosphan, umgangssprachlich als Phosphorwasserstoff, Phosphan oder veraltet als Phosphin bezeichnet, ist eine Verbindung von Phosphor mit Wasserstoff mit der Summenformel PH3. Es ist ein brennbares, äußerst giftiges, im reinen Zustand geruchloses Gas. Reines Monophosphan ist erst bei 150  °C selbstentzündlich. Durch die Anwesenheit von Diphosphan P2H4 brennt kommerziell erhältliches und im Labor zubereitetes Gas jedoch auch bei Raumtemperatur beim Zutritt von Luft. Der französische Chemiker Philippe-Joachim Gengembre (1764-1838) hat im Alter von 19 Jahren in [1] erstmals dieses selbstentzündliche Gas beschrieben.

 

Phosphan (Phosphin) – Historische Experimente mit aktuellen Bezügen     
Autor: Prof. Dr. Viktor Obendrauf  († 2010)