Prof. Dr. Wolfgang Hasenpusch

Bacopa soll auch die Gedächtnisleistung verbessern

Seit unendlichen Zeiten wird in Indien eine Pflanze verehrt und bei Asthma und rheumatischem Fieber verabreicht, so wie sie auch entzündungshemmend bei Schnittwunden und Verbrennungen zum Einsatz kommt, die „Bacopa monnieri“, „Brahmi“ oder das „Kraut der Gnade“. Im deutschsprachigen Raum kennt man die Pflanze unter dem Namen „Kleines Fettblatt“. Neuere Forschungen zeigen gar, dass diese Pflanze die Fähigkeit besitzt, Denken, Konzentration und Gedächtnisleistung zu verbessern. Die Geschwindigkeit visueller Informations-Verarbeitung, die Lerngeschwindigkeit und die Merkfähigkeit steigern sich auf ein erstaunliches, nie für möglich gehaltenes Niveau. Verantwortlich dafür sind die Inhaltsstoffe dieser Pflanze, die das Durchbluten des Gehirns intensivieren und gleichzeitig den Eiweiß-Stoffwechsel im Gehirn anregen [1].Wenn diese Pflanze in der Lage sein kann, Prüfungsangst auf ein erträgliches Maß zu halten oder zu helfen vermag, eine Fremdsprache leichter zu erlernen, hätte sich ihr Einsatz gelohnt. Zumindest macht es neugierig auf die Inhaltsstoffe. 

Das „Kraut der Gnade“ aus Indien

Struktur und Eigenschaften von Campesterin, ein Vertreter der Phytosterine. 

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