Oberstufenschülerinnen und -schülern, die mit einem Medizinstudium liebäugeln, ist es bewusst, dass sie dafür Basiskenntnisse der Chemie benötigen. Dennoch ist für viele der angehenden Ärztinnen und Ärzte die Chemie eine „schwere“ und auch nicht immer sonderlich beliebte Disziplin. Hier setzt die im Folgenden beschriebene Unterrichtseinheit an. An eindrucksvollen Beispielen möchten wir den Studieninteressierten verdeutlichen, wo ihnen im späteren Berufsleben, z.B. in der Gastroenterologie, Pneumologie, Kardiologie, Orthopädie, Gynäkologie, Ophthalmologie, auch Stomatologie oder klinischen Diagnostik, vielseitig Chemie begegnet. Die Beispiele sollen Neugier und Interesse wecken und ermutigen, sich vertiefend mit der Chemie in der Medizin und Umwelt über diese Themen hinaus zu beschäftigen.
Wir sprechen die Schülerinnen und Schüler direkt an, wie in einem Vortrag, um ihnen den aus Grund- oder Leistungskursen bekannten Lernstoff in Erinnerung zu rufen und dabei in den Kontext zur Medizin zu stellen. Unser Text kann als Handout verwendet werden.
Robert Gintrowicz, Wolfgang Proske und Dr. Volker Wiskamp
Hippokrates begründete die medizinische Berufsethik, menschliches Leben zu schützen, Schaden davon abzuwenden und Leid zu mindern [3, 4]. Heute würde er sich bestimmt freuen, wie sehr die (Bio)Chemie Ärztinnen und Ärzten hilft, den ehrenvollen Anspruch ihres Berufes zu erfüllen.
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