Rolf Kickuth
Das ist er nun, der erste Science-Fiction-Roman in der CLB. Science-Fiction in einer Fachzeitschrift? Nun, ich habe es im Editorial erläutert: Die CLB wird ab dieser Ausgabe sich auf Zukunft ausrichten, Szenarien vorstellen, Denkweisen zeigen. Wissenschaftlich-technische Entwicklungen habe ich über Jahrzehnte verfolgt, Erfolge, Unerwartetes, auch Irrungen und Wirrungen erlebt. Wie geht es weiter? Science-Fiction kann das zeigen. Leider werden meine Erwartungen etwa durch aktuelle Filme oder auch Romane überhaupt nicht erfüllt. Es sind oftmals einfach moderne Märchen oder primär dystopische Geschichten, die die Menschen mutlos werden lassen. Versetzt man sich jedoch in die Rolle eines Menschen vor nur 200 Jahren, wird ihm die heutige Welt traumhaft vorkommen – natürlich mit Einschränkungen. Man denke aber nur mal an den Segen der Anästhesie… Von daher habe ich angefangen, selbst einen Science-Fiction-Roman zu schreiben.
Der erste Teil dieses Romans hier zeigt, worum es sich dreht: Die unglaublichen Fortschritte in Biotechnologie und Computertechnik darzustellen, in die Zukunft zu projizieren. Die Protagonistin hier ist nicht gewillt, ihr Bewusstsein am Ende des Lebens einfach abzugeben. Lässt sich dagegen nicht etwas tun? Nun, sie sieht einen Weg...
Coverbild (RK/KI-generiert)
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