Rod Swenson

Eine große vereinheitlichte Theorie zur Vereinigung 

von Physik, Leben, Information und Kognition (Geist)

Die Entropie steigt maximal schnell 

Die moderne wissenschaftliche Weltanschauung basierte auf der Unvereinbarkeit zwischen Erkenntnis (Geist) und Physik (Materie) und später zwischen Leben und Physik (der Autonomie der Biologie). Angetrieben von Boltzmanns Auffassung des zweiten Hauptsatzes der Thermodynamik als „Gesetz der Unordnung” wurde die Idee der „zwei gegensätzlichen Ströme” – der Strom der Physik, der „hinunterfließt” in Richtung Unordnung, und der Strom des Lebens und Geistes, der „hinauffließt” in Richtung höherer Ordnungszustände – zu einem Eckpfeiler des zeitgenössischen Denkens. Das nachteilige Ergebnis dieser paradigmatischen Trennung von Physik, Leben und Geist war, dass jedes dieser Gebiete erheblich beeinträchtigt wurde, indem viele der tiefsten Probleme der Wissenschaft, darunter die Natur des Lebens selbst und seine kognitiven Fähigkeiten, außerhalb der theoretischen Reichweite der zeitgenössischen Wissenschaft ausgeklammert wurden. Eine erweiterte Sichtweise der Physik, insbesondere die Hinzufügung des vierten Gesetzes der Thermodynamik (LMEP) oder des Gesetzes der maximalen Entropieproduktion, gepaart mit der Zeitverschiebungssymmetrie des ersten Gesetzes und der selbstreferenziellen Zirkularität der relationalen Ontologie autokatalytischer Systeme, bildet die Grundlage für eine große vereinheitlichte Theorie, die Physik, Leben, Information und Kognition vereint. Dies löst den dysfunktionalen Mythos der zwei Flüsse auf und löst die bisher unlösbaren Probleme an den Grundlagen der modernen Wissenschaft, die damit verbunden sind.


Der Autor: Rod Swenson (geb. 1945 in den USA) ist ein US-amerikanischer Konzeptkünstler, Musikmanager und Evolutionsforscher. Bekanntheit erlangte er vor allem in den späten 1970er- und 1980er-Jahren als Gründer und Manager der Punk- und Metal-Band Plasmatics und als Rockband-Produzent, u.a. Patty Smith Group. Bevor er im Punk-Rock und der Wissenschaft Karriere machte, war Rod Swenson Anfang der 1970er-Jahren ein erfolgreicher Pionier auf dem amerikanischen Bio-Müsli-Markt. Später wandte er sich einer akademischen Karriere zu und forscht auf dem Gebiet der evolutionären Thermodynamik. Er arbeitet als Wissenschaftler und Fellow am Center for the Ecological Study of Perception and Action der University of Connecticut. Er ist bekannt für seine Arbeiten zum Gesetz der maximalen Entropieproduktion (LMEP) und autokinetischen Systemen. 

Dieser Artikel erschien zuerst am 7.8.2023 in Philosophical Transactions of the Royal Society A – Mathematical, Physical and Engineering Sciences; Volume 381, Issue 2252 in englischer Sprache. Er wurde mit DeepL übersetzt.

Dunkle Materie, Dunkle Energie – die Ausdrücke signalisieren, wie wenig wir noch vom Kosmos wissen. Dieses Glaskunst-Bild „Dunkle Materie“ (Ausschnitt) von Laura Pesce (Campiglia Marittima,  Italien) wirkt anziehend durch seine Undurchschaubarkeit. Es steht damit für die Faszination des Unerklärlichen. Wir müssen aber gar nicht in den Kosmos schauen: Wie  aus physikalischen Gesetzen und Gegebenheiten letztlich sogar Bewusstsein entsteht, ist bislang nur in Ansätzen erklärt. Hier wird versucht, über den Begriff der Entropie ein ganzheitliches Konzept für die entsprechende Entstehungsgeschichte zu entwerfen (Foto: Rolf Kickuth).

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