Chemie und Biologie basieren auf den Gesetzen der Physik. Sie ermöglichen jedoch weitergehende Sichtweisen auf unsere Welt, indem sie über ihre makroskopische Sichtweisen zum Beispiel Stoffumwandlungen handhabbar machen wie auch emergente Vorgänge sichtbar werden lassen. Dennoch darf man nicht vergessen: Hinter allem steckt Physik. Beispielsweise entscheidet bei Molekülen die Ausprägung der Atomorbitale ihrer Elektronen, die durch Quantenmechanik geprägt sind, über ihre Reaktionsfähigkeit. Insofern steckt hinter allem und jedem die Quantenmechanik. Quantenprozesse im engeren Sinne sind damit jedoch nicht gemeint. Allerdings lassen sich auch diese in der Biologie identifizieren. Ins Philosophische gehen dabei Betrachtungen, ob Quantenprozesse auch eine Rolle beim Bewusstsein spielen.
Rolf Kickuth
Rotkehlchen ziehen im Oktober fort und kehren im März zurück; dabei orientieren sie sich an den Magnetfeldlinien der Erde. Der Durchzugsgipfel liegt in der Schweiz, am Bodensee, in Norddeutschland und in Ostösterreich Ende September / Anfang Oktober. Das Rotkehlchen hat bei der Entdeckung und wissenschaftlichen Anerkennung des Magnetsinns eine wichtige Rolle gespielt (Abb.: RK / KI; siehe dazu auch das Titelbild dieser CLB).
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